Gesund ernähren.

Wer viel von sich verlangt, braucht auch eine dem entsprechende Ernährung. Diese sollte laut der Empfehlung der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) wie folgt zusammengesetzt sein:

50% Kohlenhydrate - bilden den Hauptbestandteil unserer täglichen Gesamtenergiezufuhr, da die für unseren Körper die ökonomischste Energiequelle darstellen. Kohglenhydrate nehmen wir zum Beispiel über Kartoffeln, Nudeln, Reis, Brot, Hirse und Obst auf.

30% Fette - dienen der Energiebereitstellung und haben eine Schutz- und Isolationsfunktion der Organe (zB. im Augapfel, Nervenscheiden oder Nieren).
Unser Körper speichert sie im Unterhautfettgewebe, wo es als Energiereserve bereit steht. Gesunde "Fettquellen" sind pflanzliche Öle, Haferflocken, Nüsse und verschiedene Gemüsearten.

20% Proteine - sind als Baustoff von Enzymen und Hormonen an allen biochemischen Prozessen beteiligt. Eiweiße (Proteine) bilden die Strukturelemente für Muskelfasern, Knochem, Knorpel, Haut und Sehnen. Zudem Schützen sie als Antikörper des Immunsystems vor Infektionen. Im gegensatz zu den Fetten und Kohlenhydraten kann unser Körper kein Eiweiß speichern. Zur Aufrechterhaltung unserer Stoffwechselfunktionen sollte unserem Organissmuss täglich Eiweiß zugefürt werden. Lebensmittel mit großem Eiweißanteil sind zum Beispiel Tunfisch, Rindfleisch, Kuhmilch, Reis und Bohnen.

Zur gesunden Ernährung zählt auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Diese liegt bei mindestens 2 bis 2,5 l Wasser am Tag. Über die Nahrung und Getränke versorgen wir uns mit nötigen Mineralstoffen (Natrium, Magnesium,...) und Spurenelementen (Eisen, Zink, Jod,...).

Vitamine sind essenzielle organische Wirstoffe, die wir zum Stoffwechsel brauchen und die unser Körper nicht, oder nur teilweise selbst herstellen kann. Sie müssen im ausreichenden Maße über unsere Nahrung zugeführt werden.

Eine gesunde Ernährung besteht aus einer Kost, die dem Körper das gibt, was er braucht und was er erwartet, um Gesund zu werden und zu bleiben.